„Zeitlebenswiderspruch“

„Zeitlebenswiderspruch“

Unter diesem Titel wird die szenische Lesung „Einer der nie schwieg“ in abgewandelter Form am 23. April 2013 im Deutschen Theater in Berlin aufgeführt – geschrieben von Franz Sodann und Sewan Latchinian, koproduziert vom Deutschen Theater und der Neuen Bühne Senftenberg und unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Stefan Heym, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, hat sich sein Leben lang literarisch und publizistisch für Demokratie und gegen Machtmissbrauch eingesetzt. Er hat nach seiner Rückkehr aus der Emigration erst in der DDR und dann in der Bundesrepublik für Menschlichkeit und soziale Gerechtigkeit gekämpft. Er sagte in hohem Alter: „Es gehört zu den vielen Merkwürdigkeiten des Lebens, dass der Mensch immer bissiger wird, je weniger Zähne er hat“.

 
Dienstag, 23. April 2013, 20 Uhr
Deutsches Theater, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin
Preis 10,- Euro

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