„Was es ist zu sein berühmt“

 

Kleines Welttheater Chemnitz

„Was es ist zu sein berühmt“
Ein literarischer Streifzug durch das Leben des Schriftstellers Stefan Heym

 

mit Sabine Kühnrich, Klaus Schleiff und Ludwig Streng
 
Montag, 18. Februar 2013, 18.00 Uhr
Soziokulturelles Zentrum QUER BEET,
Rosenplatz 4, 09126 Chemnitz
 
Das Leben des Stefan Heym begann 1913 als Helmut Flieg in Chemnitz. Ein kritischer Geist mit jüdischer Herkunft, dessen Biografie durch die Umbrüche des 20. Jahrhunderts bestimmt wurde: Exil in Prag; später in den USA, wo er sein Studium beendete und einen viel beachteten ersten Roman veröffentlichte; erste Rückkehr nach Deutschland als Sergeant der U.S. Army; verlassen der USA in der Mc-Carthy-Ära in Richtung Europa, wo er schließlich 1952 in der DDR sein Zuhause fand. In allem, was er schrieb, ob Romane, Novellen, Short stories, Essays, Reportagen oder Märchen, reflektierte er die gesellschaftlichen Unzulänglichkeiten. So wundert es wenig, daß er auch in der DDR von seinen Lesern geliebt, aber von den Oberen argwöhnisch beäugt und oft behindert wurde. Während der Zeit der gravierenden Veränderungen in der DDR und nach ihrem Ende, mischte er sich ein, u.a. als Mitbegründer der „Komitees für Gerechtigkeit“ oder als Alterspräsident des Bundestages.
Das Programm spannt einen großen biografischen Bogen. Die Akteure greifen mit vollen Händen in die Vielfalt seines Schaffens. Auch einige seiner frühen und heute unbekannten Gedichte gehen, vertont von Ludwig Streng, als Lieder in das Programm ein.
Kurzweilig, tiefgründig, ein Stück literarischer Heimatkunde.

Diese Aufführung findet statt im Rahmen der Tage der Jüdischen Kultur Chemnitz.

Kartenreservierung:
Soziokulturelles Zentrum QUER BEET,
Telefon: (03 71) 59 0 59 48

Informationen:
0177-2231335
sabine.kuehnrich@gmx.de

Eine Produktion des KleinKunstTheaters FATA MORGANA.
Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Chemnitz, Kulturbüro.